Neurologie & Bobath

Nach Schlaganfall, bei Parkinson oder Multipler Sklerose: Mit dem Bobath-Konzept üben wir Alltagsbewegungen gezielt wieder ein.

Die Bobath Therapie ist ein Behandlungskonzept für Menschen jeder Altersklasse mit neurologischen Bewegungsstörungen. Es basiert auf neurophysiologischen Grundlagen. Das Konzept ist alltagsorientiert und fördert die Eigenaktivität der betroffenen Menschen. Ein Ziel ist die Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit im Alltag zu fördern. Hierfür ist eine gemeinsame Zielfindung Voraussetzung. Es beinhaltet neben der therapeutischen Arbeit auch die Schulung der Angehörigen.

Mögliche Anwendungen können sein

  • Therapie nach Schlaganfall
  • Morbus Parkinson
  • Multiple Sklerose

Häufige Fragen zur Bobath-Therapie

1. Für wen ist die Bobath-Therapie gedacht?

Für Erwachsene mit Erkrankungen des Nervensystems, zum Beispiel nach einem Schlaganfall, bei Parkinson oder Multipler Sklerose. Im Mittelpunkt stehen Bewegungen, die Sie im Alltag brauchen, etwa Aufstehen, Gehen oder Greifen.

2. Wie wird Bobath verordnet?

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet „Krankengymnastik ZNS“ (KG-ZNS). Diese Position umfasst Behandlungen nach neurophysiologischen Konzepten wie Bobath und wird mit Ihrer Krankenkasse abgerechnet.

3. Wie lange dauert die Behandlung insgesamt?

Das hängt von Erkrankung und Zielen ab. Wie oft Sie kommen, steht auf der Verordnung. Bei bestimmten neurologischen Erkrankungen erkennen die Krankenkassen einen langfristigen Behandlungsbedarf an, dann sind Verordnungen über längere Zeit möglich.